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NDR Hörspiel Box

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Der Podcast zum Wegträumen und Wachwerden: Krimis und Klassiker, Literatur und Pop als Download. Alles in einer Box.

Alle Episoden

Tannen im Nebel
29.09.2021

Dissipatio humani generis

Oder: Die Einsamkeit. Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Guido Morselli. Am 2. Juni um 2 Uhr morgens verschwindet die gesamte Menschheit, lautlos und ohne Spuren zu hinterlassen. Zurück bleiben deren Sachen und Tiere, die sich schon bald mit wachsender Furchtlosigkeit hervorwagen, um die Erde wieder in ihren Besitz zu nehmen. Übriggeblieben ist außerdem: ein einziger Mensch, ein Einzelgänger, der mit der Welt nicht zurechtkam und sich in ebendieser Nacht, der Nacht vor seinem 40. Geburtstag, das Leben nehmen wollte. In einer paradoxen Umkehrung wird der verhinderte Selbstmörder nun zum einzigen Repräsentanten menschlichen Lebens, zur Menschheit schlechthin. Offen bleibt dabei die Frage, ob er, der einzig verschont Gebliebene, ein Auserwählter oder ein Verdammter ist. Geschrieben kurz vor dem Freitod des Autors, am 31. Juli 1973, ist "Dissipatio" eine Art Porträt unserer Gegenwart, ein philosophisches Vermächtnis und das Testament eines großen italienischen Solitärs. Michael Krüger hat Morsellis intime und sich gängigen Science Fiction-Schablonen entziehende "Last Man On Earth"-Geschichte, die im August 2021 im Suhrkamp Verlag neu veröffentlicht wurde, für das Radio eingerichtet. Insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und der Vereinsamung, die viele Menschen im Lockdown erfahren mussten, sowie der Klimakrise ist das Hörspiel ein Plädoyer für ein Innehalten: "Wir sind nicht dazu geschaffen, ganz allein zu sein. Wir können es uns vorstellen, aber nicht sein […]. Nie war die Welt so sauber und so leuchtend wie jetzt, da eine gewisse Gattung Zweifüßler aufgehört hat, sie zu gebrauchen." Aus dem Italienischen von Ragni Maria Gschwend. Mit: Thiemo Strutzenberger. Bearbeitet von Michael Krüger. Komposition: Florentin Berger Monit und Johannes Wernicke. Technische Realisation: Corinna Gathmann und Angelika Körber. Regieassistenz: Sarah Veith. Regie: Henri Hüster. Dramaturgie: Michael Becker. Produktion: Norddeutscher Rundfunk 2021 in Kooperation mit Deutschlandradio. Verfügbar bis 28.03.2023. https://ndr.de/radiokunst

90 Min.

Oder: Die Einsamkeit. Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Guido Morselli. Am 2. Juni um 2 Uhr morgens verschwindet die gesamte Menschheit, lautlos und ohne Spuren zu hinterlassen. Zurück bleiben deren Sachen und Tiere, die sich schon bald mit wachsender Furchtlosigkeit hervorwagen, um die Erde wieder in ihren Besitz zu nehmen. Übriggeblieben ist außerdem: ein einziger Mensch, ein Einzelgänger, der mit der Welt nicht zurechtkam und sich in ebendieser Nacht, der Nacht vor seinem 40. Geburtstag, das Leben nehmen wollte. In einer paradoxen Umkehrung wird der verhinderte Selbstmörder nun zum einzigen Repräsentanten menschlichen Lebens, zur Menschheit schlechthin. Offen bleibt dabei die Frage, ob er, der einzig verschont Gebliebene, ein Auserwählter oder ein Verdammter ist. Geschrieben kurz vor dem Freitod des Autors, am 31. Juli 1973, ist "Dissipatio" eine Art Porträt unserer Gegenwart, ein philosophisches Vermächtnis und das Testament eines großen italienischen Solitärs. Michael Krüger hat Morsellis intime und sich gängigen Science Fiction-Schablonen entziehende "Last Man On Earth"-Geschichte, die im August 2021 im Suhrkamp Verlag neu veröffentlicht wurde, für das Radio eingerichtet. Insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und der Vereinsamung, die viele Menschen im Lockdown erfahren mussten, sowie der Klimakrise ist das Hörspiel ein Plädoyer für ein Innehalten: "Wir sind nicht dazu geschaffen, ganz allein zu sein. Wir können es uns vorstellen, aber nicht sein […]. Nie war die Welt so sauber und so leuchtend wie jetzt, da eine gewisse Gattung Zweifüßler aufgehört hat, sie zu gebrauchen." Aus dem Italienischen von Ragni Maria Gschwend. Mit: Thiemo Strutzenberger. Bearbeitet von Michael Krüger. Komposition: Florentin Berger Monit und Johannes Wernicke. Technische Realisation: Corinna Gathmann und Angelika Körber. Regieassistenz: Sarah Veith. Regie: Henri Hüster. Dramaturgie: Michael Becker. Produktion: Norddeutscher Rundfunk 2021 in Kooperation mit Deutschlandradio. Verfügbar bis 28.03.2023. https://ndr.de/radiokunst

Eine Frau steht vor einem dramatisch beleuchteten Himmel.
26.09.2021

Dror Mishani: Die schwere Hand | Krimi mit dem grüblerischen Inspektor Avi Abraham

Kriminalhörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Dror Mishani. Eine Frau wird in ihrer Wohnung tot aufgefunden. Sie wurde erwürgt. Der leitende Ermittler Avi Abraham erkennt die Tote sofort wieder: Sie wurde vor Jahren Opfer einer Vergewaltigung. Der aufgrund ihrer Aussage verurteilte Täter hatte beharrlich seine Unschuld beteuert. Führt dessen Familie jetzt einen Rachefeldzug? Parallel wird die Geschichte von Mali erzählt. Auch Mali wurde vor Jahren auf einer Dienstreise Opfer einer Vergewaltigung. Langsam laufen beide Parallelgeschichten aufeinander zu. Mit Martin Engler (Avi Avraham), Marina Galic (Masal (Mali) Bengtson), Werner Wölbern (Eliyahu Maalul), Gabriela Maria Schmeide (Esti Wahabe), Benjamin Kramme (Eyal Schärfstein), Gustav-Peter Wöhler (Benny Saban), Jonas Minthe (Eres Jäger), Sonja Szylowicki (Orit Jäger), Anne Müller (Diana Goldin), Wolf-Dietrich Sprenger (Ahron Faranji). Komposition: Sabine Worthmann. Bearbeitung und Regie: Andrea Getto. Redaktion: Christiane Ohaus. Produktion: NDR 2019. Verfügbar bis 20.09.2022. https://ndr.de/radiokunst

55 Min.
Ein Schwein schaut direkt in die Kamera.
22.09.2021

Pig Boy 1986-2358 | Replay der Menschwerdung

Replay der Menschwerdung. Ein Hörspiel von Gwendoline Soublin. Schweine-Junge, Schweine-Prozess, Schweine-Utopie: In drei Episoden einer modernen Tierfabel muss sich die Freiheit des Individuums gegen Marktkonformität und Massenmedien behaupten. Ein Junge, Theodor Bouquet, träumt davon, ein Cowboy zu sein, anstatt den väterlichen Mastbetrieb zu erben - und doch schliddert er geradewegs in die Zeit der repressiven Tierhaltungsmethoden und unmenschlichen Arbeitsbedingungen. Jahrzehnte später führt das Schwein "Pig Boy", Nachfahre eines Schweins aus der Zucht von Theodor Bouquet, ein luxuriöses Jetset-Leben. Als Werbebotschafter von PERTA ist er ein Star auf allen Social-Media-Kanälen. Doch der Ruhm wird dem Tier zum Verhängnis. In einer interaktiven, virtuellen Gerichtsshow wird er, das Schwein, wegen "Verletzung der Artenrechte" verurteilt. In der dritten Episode träumt eine Sau, die menschliche Embryonen austragen muss, von der Freiheit, die sie auf der anderen Seite der Tür erwartet würde - das Exit-Schild steht für sie für den Neuanfang. Du bist was du isst? Zwischen Science Fiction, Kunstsprache und konkreter Gegenwart angesiedelt, findet Autorin Gwendoline Soublin aufrüttelnde literarische Bilder für die zentrale Frage, wie frei der Mensch wirklich ist und wieso sich diese "Freiheit" gerade im Umgang des Menschen mit anderen Lebewesen spiegelt. Mit Guillaume Boullay (Colonel Vasseau), Adam Bousdoukos (Truman), Katja Brügger (Richterin), Mai Linh Dang (Gesang, Katsue Matumato), Hanna Eichel (Erzählerin), Martin Engler (Vlag.logo), Cathlen Gawlich (Mensch-Sau), Julian Greis (Interface, Pig Boy), Simon Hastreiter (Security), Matti Krause (Christian), Antonio Ramón Luque (Tao Wong), Anne Moll (Station-Voice), Angelika Richter (Rechtsanwältin), Mohammad Sabra (Mousseff), Maximilian Scheidt (Theodor Bouquet), Catérine Seifert (Erzählerin) und Samuel Weiss (Maxime Guimarch). Aus dem Französischen von Lydia Dimitrow, Andreas Jandl und Corinna Popp. Komposition: Johannes Hofmann. Technische Realisation: Corinna Gathmann und Alica Wisotzky. Regieassistenz: Simon Hastreiter. Regie: Susanne Janson. Dramaturgie: Michael Becker. Produktion: NDR mit SRF 2021. Verfügbar bis 22.03.2023 https://ndr.de/radiokunst

58 Min.

Replay der Menschwerdung. Ein Hörspiel von Gwendoline Soublin. Schweine-Junge, Schweine-Prozess, Schweine-Utopie: In drei Episoden einer modernen Tierfabel muss sich die Freiheit des Individuums gegen Marktkonformität und Massenmedien behaupten. Ein Junge, Theodor Bouquet, träumt davon, ein Cowboy zu sein, anstatt den väterlichen Mastbetrieb zu erben - und doch schliddert er geradewegs in die Zeit der repressiven Tierhaltungsmethoden und unmenschlichen Arbeitsbedingungen. Jahrzehnte später führt das Schwein "Pig Boy", Nachfahre eines Schweins aus der Zucht von Theodor Bouquet, ein luxuriöses Jetset-Leben. Als Werbebotschafter von PERTA ist er ein Star auf allen Social-Media-Kanälen. Doch der Ruhm wird dem Tier zum Verhängnis. In einer interaktiven, virtuellen Gerichtsshow wird er, das Schwein, wegen "Verletzung der Artenrechte" verurteilt. In der dritten Episode träumt eine Sau, die menschliche Embryonen austragen muss, von der Freiheit, die sie auf der anderen Seite der Tür erwartet würde - das Exit-Schild steht für sie für den Neuanfang. Du bist was du isst? Zwischen Science Fiction, Kunstsprache und konkreter Gegenwart angesiedelt, findet Autorin Gwendoline Soublin aufrüttelnde literarische Bilder für die zentrale Frage, wie frei der Mensch wirklich ist und wieso sich diese "Freiheit" gerade im Umgang des Menschen mit anderen Lebewesen spiegelt. Mit Guillaume Boullay (Colonel Vasseau), Adam Bousdoukos (Truman), Katja Brügger (Richterin), Mai Linh Dang (Gesang, Katsue Matumato), Hanna Eichel (Erzählerin), Martin Engler (Vlag.logo), Cathlen Gawlich (Mensch-Sau), Julian Greis (Interface, Pig Boy), Simon Hastreiter (Security), Matti Krause (Christian), Antonio Ramón Luque (Tao Wong), Anne Moll (Station-Voice), Angelika Richter (Rechtsanwältin), Mohammad Sabra (Mousseff), Maximilian Scheidt (Theodor Bouquet), Catérine Seifert (Erzählerin) und Samuel Weiss (Maxime Guimarch). Aus dem Französischen von Lydia Dimitrow, Andreas Jandl und Corinna Popp. Komposition: Johannes Hofmann. Technische Realisation: Corinna Gathmann und Alica Wisotzky. Regieassistenz: Simon Hastreiter. Regie: Susanne Janson. Dramaturgie: Michael Becker. Produktion: NDR mit SRF 2021. Verfügbar bis 22.03.2023 https://ndr.de/radiokunst

Illustration zum ARD Radio Tatort "Der letzte Swipe".
19.09.2021

ARD Radio Tatort: Der letzte Swipe

Ein ARD Radio Tatort von Ben Alexander Safier. Nach einem Date wird die junge Maria brutal ermordet. Den Täter lernte sie über eine Dating App kennen - und er scheint noch weitere Morde zu planen. Der Ermittlerin Yelda Üncan und ihrem britischen Kollegen Johnathan Brooks läuft bei der Jagd auf den Serienmörder die Zeit davon. Daher trifft Yelda eine folgenschwere Entscheidung: Sie will verdeckt ermitteln und den Mörder zu einem Date treffen - und wird entführt. Johnathan muss seinen Bruder Marcus um Hilfe bitten. Es beginnt eine Odyssee durch die kriminelle Bremer Unterwelt… Mit Aysima Ergün (Yelda Üncan, Kommissarin), Oskar Ketelhut (Manni), Jeremy Mockridge (Johnathan Brooks, Ermittler), Jens Wawrczeck (Marcus Brooks). Komposition: Andreas Koslik. Regie: Janine Lüttmann. Produktion: RB 2021. Verfügbar bis 14.09.2022. https://ndr.de/radiokunst

54 Min.
Flugzeug am Himmel.
12.09.2021

Günter Kunert: Unter vier Augen | Ermittlung im Fall einer Flugzeugentführung

Hörspiel von Günter Kunert. Ein halbes Jahr nach einer Flugzeugentführung sitzen der Befrager und eine der Stewardessen beisammen, um das Geschehen, unter vier Augen, noch einmal zu rekonstruieren. Die Stewardess glaubt an eine Liebesgeschichte: Die junge Entführerin wollte mit ihrer Tat die Freilassung ihres Verlobten erzwingen. Aber hat die Stewardess überhaupt die wahre Geschichte erlebt? Der Befrager gibt einer anderen Deutung den Vorzug. Wenn die Lovestory nur vorgetäuscht war und es sich um eine Auseinandersetzung zweier Spionageringe gehandelt hatte? Mit Corinna Kirchhoff (Stewardess), Detlef Jacobsen (Befrager), Werner Dietrich (Stimme des Piloten), Thomas Holländer (Mann im Tower), Heike Adler (Stimme der Entführerin). Regie: Jörg Jannings. Redaktion: Christiane Ohaus. Produktion: NDR 1987. Verfügbar bis 06.09.2021. https://ndr.de/radiokunst

47 Min.
Stadtansicht von La Rochelle.
05.09.2021

Der Passagier vom 1. November (3/3)

Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Georges Simenon. Im Nebel des 1. November kommt ein junger Mann nach La Rochelle. Er ist bei Zirkusleuten aufgewachsen und hat nach dem Tod seiner Eltern die Nachricht erhalten, dass in der französischen Küstenstadt eine Erbschaft auf ihn wartet. Die Mächtigen des Ortes be­gegnen ihm teils überfreundlich, teils ablehnend. Bald wird ihm klar, dass er in ein Netzwerk aus Korruption, Betrug, Erpressung und Mord geraten ist. Mit Hanns Lothar (Gilles Mauvoisin), Hartwig Sievers (Kapitän Solemdahl), Walter Richter (Plantel, der Reeder), Hildegard Bertram (Witwe Eloi), Alfred Balthoff (Der Notar), Evy Gotthardt (Colette), Erwin Linder (Dr. Sauvaget), Gisela Matthishent (Frau Sauvaget), Hans Paetsch (Der Anwalt), Alexander Hunzinger (Der Friedhofsgärtner), Max Walter Sieg (Babin, ein Fischgroßhändler), Inge Meysel (Frau Rinquet) u. a. Übersetzung aus dem Französischen: Gottfried Beutel. Komposition: Johannes Aschenbrenner. Violine: Helmut Zacharias. Bearbeitung: Fred von Hoerschelmann. Regie: Fritz Schröder-Jahn. Redaktion: Susanne Hoffmann. Produktion: NWDR 1956. Verfügbar bis 16.08.2022. https://ndr.de/radiokunst

48 Min.
Stadtansicht von La Rochelle.
29.08.2021

Der Passagier vom 1. November (2/3)

Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Georges Simenon. Im Nebel des 1. November kommt ein junger Mann nach La Rochelle. Er ist bei Zirkusleuten aufgewachsen und hat nach dem Tod seiner Eltern die Nachricht erhalten, dass in der französischen Küstenstadt eine Erbschaft auf ihn wartet. Die Mächtigen des Ortes be­gegnen ihm teils überfreundlich, teils ablehnend. Bald wird ihm klar, dass er in ein Netzwerk aus Korruption, Betrug, Erpressung und Mord geraten ist. Mit Hanns Lothar (Gilles Mauvoisin), Hartwig Sievers (Kapitän Solemdahl), Walter Richter (Plantel, der Reeder), Hildegard Bertram (Witwe Eloi), Alfred Balthoff (Der Notar), Evy Gotthardt (Colette), Erwin Linder (Dr. Sauvaget), Gisela Matthishent (Frau Sauvaget), Hans Paetsch (Der Anwalt), Alexander Hunzinger (Der Friedhofsgärtner), Max Walter Sieg (Babin, ein Fischgroßhändler), Inge Meysel (Frau Rinquet) u. a. Übersetzung aus dem Französischen: Gottfried Beutel. Komposition: Johannes Aschenbrenner. Violine: Helmut Zacharias. Bearbeitung: Fred von Hoerschelmann. Regie: Fritz Schröder-Jahn. Redaktion: Susanne Hoffmann. Produktion: NWDR 1956. Verfügbar bis 16.08.2022. https://ndr.de/radiokunst

48 Min.
Stadtansicht von La Rochelle.
22.08.2021

Georges Simenon: Der Passagier vom 1. November (1/3) | Mord in La Rochelle

Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Georges Simenon. Im Nebel des 1. November kommt ein junger Mann nach La Rochelle. Er ist bei Zirkusleuten aufgewachsen und hat nach dem Tod seiner Eltern die Nachricht erhalten, dass in der französischen Küstenstadt eine Erbschaft auf ihn wartet. Die Mächtigen des Ortes be­gegnen ihm teils überfreundlich, teils ablehnend. Bald wird ihm klar, dass er in ein Netzwerk aus Korruption, Betrug, Erpressung und Mord geraten ist. Mit Hanns Lothar (Gilles Mauvoisin), Hartwig Sievers (Kapitän Solemdahl), Walter Richter (Plantel, der Reeder), Hildegard Bertram (Witwe Eloi), Alfred Balthoff (Der Notar), Evy Gotthardt (Colette), Erwin Linder (Dr. Sauvaget), Gisela Matthishent (Frau Sauvaget), Hans Paetsch (Der Anwalt), Alexander Hunzinger (Der Friedhofsgärtner), Max Walter Sieg (Babin, ein Fischgroßhändler), Inge Meysel (Frau Rinquet) u. a. Übersetzung aus dem Französischen: Gottfried Beutel. Komposition: Johannes Aschenbrenner. Violine: Helmut Zacharias. Bearbeitung: Fred von Hoerschelmann. Regie: Fritz Schröder-Jahn. Redaktion: Susanne Hoffmann. Produktion: NWDR 1956. Verfügbar bis 16.08.2022. https://ndr.de/radiokunst

52 Min.
Illustration zum ARD Radio Tatort "Du hast mich nie geliebt".
15.08.2021

ARD Radio Tatort: Du hast mich nie geliebt

Ein ARD Radio Tatort von Hugo Rendler. Dramen beginnen oft mit: "Ich liebe Dich!" und enden mit: "Du hast mich nie geliebt!". So scheint es auch im Schlagergewerbe zu sein. Die erfolgreiche Sängerin Mia liegt nach einem Sturz aus dem zweiten Obergeschoss eines Stuttgarter Mietshauses tot auf dem Gehweg. War es Suizid? Oder wurde sie gestoßen? Es gibt einige Hinweise, die darauf hindeuten. Zumal sich herausstellt, dass die Mieterin der Wohnung, aus der Mia stürzte, ihre Mutter war. Die beiden hatten schon lange kein gutes Verhältnis. Befragen können Finkbeiner und Brändle sie nicht. Sie ist spurlos verschwunden. Dafür tauchen Mias Manager Nico und ihre beiden ‚Väter‘, die Zwillinge Fritz und Franz Schurzle, besser bekannt als das Schlagerduo "Lovers", überraschend schnell am Tatort auf. Und je länger Finkbeiner und Brändle ermitteln, umso mehr bestätigt sich der Eindruck, dass der Spaß aufhört, wenn es um Liebe geht. Vor allem, wenn auch noch Erpressung im Spiel ist. Erst einmal gilt es aber Mias Mutter zu finden. Möglicherweise ist sie ein weiteres Opfer. Oder ist sie die Täterin? Mit Ueli Jäggi (Xaver Finkbeiner), Karoline Eichhorn (Nina Brändle), Matti Krause (Sieger), Christian Redl (Franz Schurzle), Jens Wawrczek (Fritz Schurzle), Sebastian Schwab (Nico Hohenberg), Johanna Gastdorf (Anna Balz), Eva Derleder (Frau Mutz), Renate Winkler (Pia Dengele), Bernd Gnann (Siggi Dengele), Horst Hildebrand (Mann), Sebastian Mirow (Beamter), Boris Burgstaller (Schäfle), Max Ruhbaum (Notarzt), Bina Bianca (Sabrina Strehse) (Mia). Komposition: Clemens Haas. Regie: Alexander Schuhmacher. Regieassistenz: Martin Buntz. Technische Realisation: Andreas Völzing und John Krol. Dramaturgie: Ekkehard Skoruppa. Redaktion: Michael Becker. Produktion: SWR 2021. Verfügbar bis 11.08.2022. https://ndr.de/radiokunst

54 Min.

Ein ARD Radio Tatort von Hugo Rendler. Dramen beginnen oft mit: "Ich liebe Dich!" und enden mit: "Du hast mich nie geliebt!". So scheint es auch im Schlagergewerbe zu sein. Die erfolgreiche Sängerin Mia liegt nach einem Sturz aus dem zweiten Obergeschoss eines Stuttgarter Mietshauses tot auf dem Gehweg. War es Suizid? Oder wurde sie gestoßen? Es gibt einige Hinweise, die darauf hindeuten. Zumal sich herausstellt, dass die Mieterin der Wohnung, aus der Mia stürzte, ihre Mutter war. Die beiden hatten schon lange kein gutes Verhältnis. Befragen können Finkbeiner und Brändle sie nicht. Sie ist spurlos verschwunden. Dafür tauchen Mias Manager Nico und ihre beiden ‚Väter‘, die Zwillinge Fritz und Franz Schurzle, besser bekannt als das Schlagerduo "Lovers", überraschend schnell am Tatort auf. Und je länger Finkbeiner und Brändle ermitteln, umso mehr bestätigt sich der Eindruck, dass der Spaß aufhört, wenn es um Liebe geht. Vor allem, wenn auch noch Erpressung im Spiel ist. Erst einmal gilt es aber Mias Mutter zu finden. Möglicherweise ist sie ein weiteres Opfer. Oder ist sie die Täterin? Mit Ueli Jäggi (Xaver Finkbeiner), Karoline Eichhorn (Nina Brändle), Matti Krause (Sieger), Christian Redl (Franz Schurzle), Jens Wawrczek (Fritz Schurzle), Sebastian Schwab (Nico Hohenberg), Johanna Gastdorf (Anna Balz), Eva Derleder (Frau Mutz), Renate Winkler (Pia Dengele), Bernd Gnann (Siggi Dengele), Horst Hildebrand (Mann), Sebastian Mirow (Beamter), Boris Burgstaller (Schäfle), Max Ruhbaum (Notarzt), Bina Bianca (Sabrina Strehse) (Mia). Komposition: Clemens Haas. Regie: Alexander Schuhmacher. Regieassistenz: Martin Buntz. Technische Realisation: Andreas Völzing und John Krol. Dramaturgie: Ekkehard Skoruppa. Redaktion: Michael Becker. Produktion: SWR 2021. Verfügbar bis 11.08.2022. https://ndr.de/radiokunst

Auf einem in Nebel gehüllten See, sitzt ein Angler in seinem Ruderboot.
08.08.2021

Harald | Krimi über einen unbekannten Toten

Kriminalhörspiel von Annette Scheld. Ein Angler stößt an einem einsamen Plätzchen an der Gose-Elbe auf eine menschliche Leiche. Es handelt sich um einen Mann: ca. 40 Jahre alt, 75 Kilo schwer, 1,82 groß, Identität nicht feststellbar. Wer ist dieser Unbekannte, den niemand zu vermissen scheint? Was hat ihn an diesen entlegenen Ort verschlagen? Welches Drama mag sich hier abgespielt haben? Als die Polizei endlich den Namen des Toten herausgefunden hat, zeigt sich, dass dieser schon vor seinem Tod nahezu verschwunden war. Die Recherche manifestiert die erschütternde Absurdität eines menschlichen Lebens, das kaum bleibende Spuren hinterlässt. Mit Sebastian Zimmler (Bernd), Katja Danowski (Vanessa), Hans Schernthaner (Thorsten), Felix Sprung (Polizeipressemeldungen), Erik Schaeffler (Polizist am Telefon), Guido A. Schick (Anrufer 1), Jürgen Uter (Rechtsmediziner), Birte Kretschmer (Heimmitarbeiterin), Günter Kütemeyer (Steinfeld Senior), Gabriela Maria Schmeide (Barbara Steinfeld), Shawna Storoszczuk (Teenager), Leslie Malton (Greta), Konstantin Graudus (Mann 1), Jens Rachut (Mann 2), Uta Stammer (B. Frau), Mirco Kreibich (C. Student), Jan Schütte (Hausmeister), Ole Schlosshauer (Hendrik Pieper), Siegfried W. Maschek (Kioskverkäufer), Peter Kaempfe (Kalle Rudolf), Bettina Kurth (Hannah), Fjodor Olev (Marek), Udo Jolly (Klaus), Benjamin Utzerath (Anrufer 1), Michael Wittenborn (Anrufer 3), Hans Löw (Harald). Technische Reakisation: Corinna Gathmann, Gerd-Ulrich Poggensee, Joachim Henning, Sebastian Ohm. Regieassistenz: Christine Wegerle. Regie: Wolfgang Seesko. Redaktion: Susanne Hoffmann. Produktion: NDR 2017. Verfügbar bis 05.08.2022. https://ndr.de/radiokunst

51 Min.

Kriminalhörspiel von Annette Scheld. Ein Angler stößt an einem einsamen Plätzchen an der Gose-Elbe auf eine menschliche Leiche. Es handelt sich um einen Mann: ca. 40 Jahre alt, 75 Kilo schwer, 1,82 groß, Identität nicht feststellbar. Wer ist dieser Unbekannte, den niemand zu vermissen scheint? Was hat ihn an diesen entlegenen Ort verschlagen? Welches Drama mag sich hier abgespielt haben? Als die Polizei endlich den Namen des Toten herausgefunden hat, zeigt sich, dass dieser schon vor seinem Tod nahezu verschwunden war. Die Recherche manifestiert die erschütternde Absurdität eines menschlichen Lebens, das kaum bleibende Spuren hinterlässt. Mit Sebastian Zimmler (Bernd), Katja Danowski (Vanessa), Hans Schernthaner (Thorsten), Felix Sprung (Polizeipressemeldungen), Erik Schaeffler (Polizist am Telefon), Guido A. Schick (Anrufer 1), Jürgen Uter (Rechtsmediziner), Birte Kretschmer (Heimmitarbeiterin), Günter Kütemeyer (Steinfeld Senior), Gabriela Maria Schmeide (Barbara Steinfeld), Shawna Storoszczuk (Teenager), Leslie Malton (Greta), Konstantin Graudus (Mann 1), Jens Rachut (Mann 2), Uta Stammer (B. Frau), Mirco Kreibich (C. Student), Jan Schütte (Hausmeister), Ole Schlosshauer (Hendrik Pieper), Siegfried W. Maschek (Kioskverkäufer), Peter Kaempfe (Kalle Rudolf), Bettina Kurth (Hannah), Fjodor Olev (Marek), Udo Jolly (Klaus), Benjamin Utzerath (Anrufer 1), Michael Wittenborn (Anrufer 3), Hans Löw (Harald). Technische Reakisation: Corinna Gathmann, Gerd-Ulrich Poggensee, Joachim Henning, Sebastian Ohm. Regieassistenz: Christine Wegerle. Regie: Wolfgang Seesko. Redaktion: Susanne Hoffmann. Produktion: NDR 2017. Verfügbar bis 05.08.2022. https://ndr.de/radiokunst

Ein Affe schaut durch einen Stahlzaun.
01.08.2021

Kritik der mörderischen Vernunft (2/2)

Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Jens Johler. Ein bekannter Wissenschaftler wird brutal ermordet. Der erste Verdacht fällt auf radikale Tierschützer, denn der tote Hirnforscher hatte Versuche an Affen vorgenommen. Ein Briefbombenanschlag auf einen Kollegen in Bremen deutet in dieselbe Richtung. Doch der Berliner Wissenschaftsjournalist Troller weiß mehr als die Polizei. Der Mörder, der sich sinnigerweise "Kant" nennt und mysteriöse Botschaften hinterlässt - wie sich herausstellt alles Zitate aus Trollers letztem wissenschaftskritischen Buch - hat ihn persönlich kontaktiert. Gemeinsam mit der Kriminalreporterin Jane kommt Troller einem Mann auf die Spur, der den freien Willen des Menschen bedroht sieht - und töten wird, um ihn zu bewahren. Ein hochaktueller Thriller, der die Leistungen der modernen Hirnforschung mit Immanuel Kants Philosophie kritisch hinterfragt. Mit Felix von Manteuffel (Erzähler), Anne Weber (Erzählerin), Stephan Schad (Troller), Ulrike C. Tscharre (Jane), Achim Buch (Graf), Anne Moll (Leonie), u .a. Komposition: Tilman Ehrhorn. Bearbeitung: Hilke Veth. Regie: Sven Stricker. Regieassistenz: Ilka Bartels. Redaktion: Susanne Hoffmann. Produktion: Norddeutscher Rundfunk 2010. Verfügbar bis 27.07.2022. https://ndr.de/radiokunst

52 Min.
Ein Affe schaut durch einen Stahlzaun.
31.07.2021

Kritik der mörderischen Vernunft (1/2) | Thriller über moderne Hirnforschung

Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Jens Johler. Ein bekannter Wissenschaftler wird ermordet. Der erste Verdacht fällt auf radikale Tierschützer, denn der tote Hirnforscher hatte mit Affen experimentiert. Doch der Berliner Wissenschaftsjournalist Troller weiß mehr als die Polizei. Der Mörder, der sich "Kant" nennt, hat ihn persönlich kontaktiert. Gemeinsam mit der Kriminalreporterin Jane kommt Troller einem Mann auf die Spur, der den freien Willen des Menschen bedroht sieht - und töten wird, um ihn zu bewahren. Ein hochaktueller Thriller, der die Leistungen der modernen Hirnforschung mit Immanuel Kants Philosophie kritisch hinterfragt. Mit Felix von Manteuffel (Erzähler), Anne Weber (Erzählerin), Stephan Schad (Troller), Ulrike C. Tscharre (Jane), Achim Buch (Graf), Anne Moll (Leonie), u .a. Komposition: Tilman Ehrhorn. Bearbeitung: Hilke Veth. Regie: Sven Stricker. Regieassistenz: Ilka Bartels. Redaktion: Susanne Hoffmann. Produktion: Norddeutscher Rundfunk 2010. Verfügbar bis 19.07.2022. https://ndr.de/radiokunst

49 Min.