Deutschlandfunk

Nach Redaktionsschluss - der Medienpodcast

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Die Sendung ist vorbei, der Schreibtisch aufgeräumt. Jetzt diskutieren wir mit Ihnen über Ihre Fragen zu Journalismus und Medienthemen. "Nach Redaktionsschluss" ist der Medienpodcast der Redaktion @mediasres - mit Hörerinnen und Hörern. Jeden Freitag neu.

Alle Episoden

29.01.2021

Privilegierte Quelle? - Über das schwierige Verhältnis zwischen Polizei und Presse

Schreiben Journalisten zu oft aus Pressemitteilungen der Polizei ab? Marcel Brakhane meint: ja. Das, was er bei Fußballspielen oder Demos selbst miterlebe, habe oft nichts mit dem zu tun, was er anschließend darüber lese, sagt der Deutschlandfunk-Hörer. Die Polizei sei eine privilegierte Quelle, der Reporterinnen und Reporter vertrauen dürfen sollten, wendet Olaf Sundermeyer ein, der als Journalist für die ARD von Demos mit Rechtsextremisten berichtet. Trotzdem: Die Kolleginnen und Kollegen müssten viel mehr rausgehen, anstatt nur bei der Polizei abzuschreiben, findet er. Fest steht: Es gibt Kritik. Galt die Polizei früher als neutrale Instanz, ist sie heute oft selbst Berichterstatter in eigener Sache bei Facebook und Twitter. Wo sie auch mal Falschmeldungen verbreitet. Das bringt das Verhältnis zwischen Polizei und Presse in eine Schieflage. Darüber diskutiert unser Hörer Marcel Brakhane mit dem Investigativjournalisten Olaf Sundermeyer und Stefan Fries aus der DLF-Medienredaktion in unserem Podcast. Diese Sendung gibt es in einer langen Fassung als Original-Podcast in unserer DLF Audiothek App, unter www.deutschlandfunk.de/medienpodcast und in den gängigen Podcast-Apps. @mediasres" finden Sie auch im Internet auf dem Portal www.deutschlandfunk.de/mediasres www.deutschlandfunk.de, Themenportal Nach Redaktionsschluss Direkter Link zur Audiodatei https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2021/01/29/privilegierte_quelle_ueber_das_schwierige_verhaeltnis_dlf_20210129_1230_54c2a16c.mp3

40 Min.

Schreiben Journalisten zu oft aus Pressemitteilungen der Polizei ab? Marcel Brakhane meint: ja. Das, was er bei Fußballspielen oder Demos selbst miterlebe, habe oft nichts mit dem zu tun, was er anschließend darüber lese, sagt der Deutschlandfunk-Hörer. Die Polizei sei eine privilegierte Quelle, der Reporterinnen und Reporter vertrauen dürfen sollten, wendet Olaf Sundermeyer ein, der als Journalist für die ARD von Demos mit Rechtsextremisten berichtet. Trotzdem: Die Kolleginnen und Kollegen müssten viel mehr rausgehen, anstatt nur bei der Polizei abzuschreiben, findet er. Fest steht: Es gibt Kritik. Galt die Polizei früher als neutrale Instanz, ist sie heute oft selbst Berichterstatter in eigener Sache bei Facebook und Twitter. Wo sie auch mal Falschmeldungen verbreitet. Das bringt das Verhältnis zwischen Polizei und Presse in eine Schieflage. Darüber diskutiert unser Hörer Marcel Brakhane mit dem Investigativjournalisten Olaf Sundermeyer und Stefan Fries aus der DLF-Medienredaktion in unserem Podcast. Diese Sendung gibt es in einer langen Fassung als Original-Podcast in unserer DLF Audiothek App, unter www.deutschlandfunk.de/medienpodcast und in den gängigen Podcast-Apps. @mediasres" finden Sie auch im Internet auf dem Portal www.deutschlandfunk.de/mediasres www.deutschlandfunk.de, Themenportal Nach Redaktionsschluss Direkter Link zur Audiodatei https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2021/01/29/privilegierte_quelle_ueber_das_schwierige_verhaeltnis_dlf_20210129_1230_54c2a16c.mp3

22.01.2021

Die Pandemie der Zahlen - Wie können wir besser über Covid19 berichten?

Infektionszahlen im Zehntausenderbereich, freie Intensivbetten, 7-Tage-Inzidenzwerte und dazu R-Wert und die Toten. Knapp ein Jahr nach Ausbruch der Virus-Pandemie hat sich nicht nur das Virus in der Welt ausgebreitet, sondern auch die Menge der Zahlen in der Berichterstattung. Aber helfen uns diese Ziffern und Werten überhaupt dabei, ein realistisches Bild von der Lage zu gewinnen? Unsere Hörerin Sophia Langer bezweifelt das. Sie findet, dass die schiere Masse an täglichen Werten nicht mehr informiert, sondern abstumpft. Sophia Langer, der Wissenschaftsjournalist Volker Stollorz vom Science Media-Center, die Deutschlandfunk-Nachrichtenredakteurin Rita Vock und Stephan Beuting aus der Redaktion @mediasres diskutieren, ob sich mit weniger Zahlen besser über die Pandemie berichten ließe. www.deutschlandfunk.de, Themenportal Nach Redaktionsschluss Direkter Link zur Audiodatei https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2021/01/22/covid_19_das_virus_und_die_pandemie_der_zahlen_dlf_20210122_1107_9224d95c.mp3

31 Min.
15.01.2021

Nach Redaktionsschluss - Jünger, diverser, näher: Wie Lokaljournalismus überleben könnte

Lokaljournalismus ist eine wichtige Sache, findet unsere Hörerin Lisa-Marie Fritsche. Sie hat allerdings auch Angst, dass er in Zeiten der Digitalisierung unter die Räder kommt, weil er schwer zu finanzieren ist. Wie können mehr Menschen dazu gebracht werden, für Lokaljournalismus auch zu bezahlen? Und wie muss er sich ändern, um auch für junge Leute attraktiver zu werden? Darüber diskutiert Lisa-Marie Fritsche mit Klaus Schrotthofer, Geschäftsführer der Mediengruppe "Neue Westfälische" und Brigitte Baetz aus der Medienredaktion des Dlf. Haben Sie Anmerkungen zu Medienthemen? Schreiben Sie uns an NachRedaktionsschluss@deutschlandfunk.de Bisherige Folgen unseres Podcasts finden Sie unter www.deutschlandfunk.de/medienpodcast und bei allen gängigen Podcatchern, unter anderem Spotify und Apple Podcasts. Dort hilft uns eine Bewertung des Podcasts sehr! @mediasres" finden Sie auch im Internet auf dem Portal www.deutschlandfunk.de/mediasres www.deutschlandfunk.de, Themenportal Nach Redaktionsschluss Direkter Link zur Audiodatei https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2021/01/15/juenger_diverser_naeher_wie_lokaljournalismus_ueberleben_dlf_20210115_1225_3010030d.mp3

26 Min.
08.01.2021

Covid19-Impfung - Zu Risiken und Nebenwirkungen von Berichterstattung

"Zu wenig Impfstoff, kaum Impftermine, Organisationschaos. Und vertraut Merkel eigentlich Spahn immer noch?" Die Medien scheinen es sich gerade in einer Dauerprotestschleife gegen die Impfpolitik der Bundesregierung einzurichten. Unsere Hörerin Hildegunde Krawinkel kritisiert, dass Gesundheitsminister Spahn in der Presse zurzeit nur als Buhmann dasteht. Andere finden, dass Journalisten der Politik zu sehr nach dem Munde reden. Es scheint, als könne die Politik zurzeit nichts richtig machen, die Medien aber irgendwie auch nicht. Mitten in der Corona-Krise tun sich neue Fronten auf. Darüber diskutieren in unserem Podcast Nach Redaktionsschluss die Hörerin Hildegunde Krawinkel und die Medienjournalisten Stefan Fries und Bettina Schmieding aus der Medienredaktion des Deutschlandfunks. Haben Sie Anmerkungen zu Medienthemen? Schreiben Sie uns an NachRedaktionsschluss@deutschlandfunk.de Bisherige Folgen unseres Podcasts finden Sie unter www.deutschlandfunk.de/medienpodcast und bei allen gängigen Podcatchern, unter anderem Spotify und Apple Podcasts. Dort hilft uns eine Bewertung des Podcasts sehr! www.deutschlandfunk.de, Themenportal Nach Redaktionsschluss Direkter Link zur Audiodatei https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2021/01/08/covid19_impfungen_zu_risiken_und_nebenwirkungen_von_dlf_20210108_1515_ebf12a0f.mp3

29 Min.
18.12.2020

"Es riecht nach Kampfkandidatur" - Wie Medien über politischen Streit berichten

Parteien müssen sich streiten, das ist ihre Aufgabe - auch intern, findet unser Hörer Sven Weihusen. Er sagt, dass Konflikte durch die Medien herbeigeschrieben würden, normale politische Prozesse erst durch die Berichterstattung darüber eskalierten. Warum ist es gleich eine Kampfkandidatur, wenn sich ein Gegenkandidat zur Wahl stellt? Warum wird von Uneinigkeit gesprochen, wenn eine Partei debattiert? Mit Sven Weihusen diskutieren Nico Fried, Leiter der Parlamentsredaktion der Süddeutschen Zeitung und Brigitte Baetz aus der Mediasres-Redaktion. www.deutschlandfunk.de, Themenportal Nach Redaktionsschluss Direkter Link zur Audiodatei https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2020/12/18/es_riecht_nach_kampfkandidatur_wie_medien_ueber_dlf_20201218_1504_c8f1a0da.mp3

29 Min.
11.12.2020

Extreme Meinungen auf dem Sender - Aushalten oder abdrehen?

Im Programmauftrag des Deutschlandfunks steht, die Berichterstattung soll "objektiv und ausgewogen sein", alle gesellschaftlichen Gruppen sollen zu Wort kommen, um so einen "Beitrag zu einer funktionierenden Demokratie" zu leisten. Aber wie weit geht die Meinungsfreiheit? Und wie umgehen mit denen, die demokratische Strukturen in Frage stellen und den öffentlichen Rundfunk selbst am liebsten abschaffen würden? Hörer Klaus Heid legte uns in einer Mail nahe, denen einfach mal den Ton abzudrehen. Klaus Heid wünscht sich "klare Kante" gegenüber Populisten, wenn sie Halb- und Unwahrheiten verbreiten. Darüber diskutiert er mit Nadine Linder, die im Deutschlandradio-Hauptstadtstudio u.a. AfD-Berichterstattung macht, und mit Stephan Beuting aus der Medienredaktion des Deutschlandfunks. Haben Sie Anmerkungen zu Medienthemen? Schreiben Sie uns an NachRedaktionsschluss@deutschlandfunk.de Bisherige Folgen unseres Podcasts finden Sie unter www.deutschlandfunk.de/medienpodcast und bei allen gängigen Podcatchern, unter anderem Spotify und Apple Podcasts. Dort hilft uns eine Bewertung des Podcasts sehr! www.deutschlandfunk.de, Themenportal Nach Redaktionsschluss Direkter Link zur Audiodatei https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2020/12/11/extreme_meinungen_auf_dem_sender_aushalten_oder_abdrehen_dlf_20201211_1120_8670b2e8.mp3

33 Min.
04.12.2020

Standleitung nach Washington - Über Maß und Mitte in der US-Berichterstattung

Die amerikanische Präsidentschaftswahl war auch in den deutschen Medien eines der Topthemen des Jahres. Es gab tagelange Übertragungen auf fast allen Kanälen und schon der Wahlkampf hatte viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. "Trump ist ein Buzzword", findet unser Jonas Lay und bedauert, "dass der Rest des Weltgeschehens unter den Tisch fällt". Doch auch abseits der Wahl dominieren die USA die deutsche Auslandsberichterstattung. In keinem Land der Welt gibt es mehr deutsche Auslandskorrespondenten. Warum ist das so? Und ist dieser Fokus auf die USA überhaupt noch zeitgemäß? Was bleibt uns verborgen, wenn zum Beispiel das Thema China vernachlässigt wird? Über diese Fragen diskutiert Jonas Lay mit Christoph von Marschall, Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion beim Berliner Tagesspiegel und Brigitte Baetz aus der Dlf-Medienredaktion. Haben Sie Anmerkungen zu Medienthemen? Schreiben Sie uns an NachRedaktionsschluss@deutschlandfunk.de Bisherige Folgen unseres Podcasts finden Sie unter www.deutschlandfunk.de/medienpodcast und bei allen gängigen Podcatchern, unter anderem Spotify und Apple Podcasts. Dort hilft uns eine Bewertung des Podcasts sehr! www.deutschlandfunk.de, Themenportal Nach Redaktionsschluss Direkter Link zur Audiodatei https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2020/12/04/standleitung_nach_washington_ueber_mass_und_mitte_in_der_dlf_20201204_1330_ad4ffe24.mp3

28 Min.
27.11.2020

"Soweit die Meldungen" - Was in den Nachrichten zu kurz kommt

Täglich gibt es eine Vielzahl von Nachrichten, die in den Redaktionen der Medienhäuser nach bestimmten Kriterien ausgewählt werden. Die Journalisten entscheiden etwa nach Neuigkeitswert, Relevanz, Betroffenheit oder auch Gesprächswertigkeit. Doch die Nachrichtenkriterien und damit auch die Auswahl der Meldungen können sich je nach Redaktion und Zielgruppe deutlich unterscheiden. Bestimmte Themen werden gesetzt, andere werden weggelassen. Und das hat auch mit der Lebenswelt der Redakteurinnen und Redakteure zu tun. Extreme Armut betreffe den durchschnittlichen Journalisten nicht, sagt unser Hörer Benedikt Dahlmann und vermutet, dass solche Themen deswegen ausgeblendet würden. Welche Themen schaffen es überhaupt in die Nachrichten und welche Überlegungen stehen dahinter? Wie entstehen blinde Flecken bei der Nachrichtenauswahl? Darüber diskutiert Benedikt Dahlmann in unserem Medienpodcast "Nach Redaktionsschluss" mit Marco Bertolaso, dem Deutschlandfunk-Nachrichtenchef und Sören Brinkmann aus der mediasres-Redaktion. Haben Sie Anmerkungen zu Medienthemen? Schreiben Sie uns an NachRedaktionsschluss@deutschlandfunk.de. Bisherige Folgen unseres Podcasts finden Sie unter www.deutschlandfunk.de/medienpodcast und bei allen gängigen Podcatchern, unter anderem Spotify und Apple Podcasts. Dort hilft uns eine Bewertung des Podcasts sehr! www.deutschlandfunk.de, Themenportal Nach Redaktionsschluss Direkter Link zur Audiodatei https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2020/11/27/soweit_die_meldungen_was_in_den_nachrichten_zu_kurz_dlf_20201127_1420_bdcb64a2.mp3

34 Min.

Täglich gibt es eine Vielzahl von Nachrichten, die in den Redaktionen der Medienhäuser nach bestimmten Kriterien ausgewählt werden. Die Journalisten entscheiden etwa nach Neuigkeitswert, Relevanz, Betroffenheit oder auch Gesprächswertigkeit. Doch die Nachrichtenkriterien und damit auch die Auswahl der Meldungen können sich je nach Redaktion und Zielgruppe deutlich unterscheiden. Bestimmte Themen werden gesetzt, andere werden weggelassen. Und das hat auch mit der Lebenswelt der Redakteurinnen und Redakteure zu tun. Extreme Armut betreffe den durchschnittlichen Journalisten nicht, sagt unser Hörer Benedikt Dahlmann und vermutet, dass solche Themen deswegen ausgeblendet würden. Welche Themen schaffen es überhaupt in die Nachrichten und welche Überlegungen stehen dahinter? Wie entstehen blinde Flecken bei der Nachrichtenauswahl? Darüber diskutiert Benedikt Dahlmann in unserem Medienpodcast "Nach Redaktionsschluss" mit Marco Bertolaso, dem Deutschlandfunk-Nachrichtenchef und Sören Brinkmann aus der mediasres-Redaktion. Haben Sie Anmerkungen zu Medienthemen? Schreiben Sie uns an NachRedaktionsschluss@deutschlandfunk.de. Bisherige Folgen unseres Podcasts finden Sie unter www.deutschlandfunk.de/medienpodcast und bei allen gängigen Podcatchern, unter anderem Spotify und Apple Podcasts. Dort hilft uns eine Bewertung des Podcasts sehr! www.deutschlandfunk.de, Themenportal Nach Redaktionsschluss Direkter Link zur Audiodatei https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2020/11/27/soweit_die_meldungen_was_in_den_nachrichten_zu_kurz_dlf_20201127_1420_bdcb64a2.mp3

20.11.2020

Alternative zu den Datenkraken - Warum kein öffentlich-rechtliches Facebook?

Fast dreieinhalb Stunden verbringen die Deutschen täglich im Internet - einen großen Teil davon in den Sozialen Medien. Wer Menschen mit Journalismus erreichen will, muss ihn genau dort anbieten - finden die öffentlich-rechtlichen Sender und stellen deshalb ihre Inhalte via Facebook, Instagram und YouTube zur Verfügung. Dieses Engagement von ARD, ZDF und Deutschlandradio war von Anfang an umstritten. Denn die ausländischen Internetkonzerne können sich so mit Inhalten schmücken, die sie selbst nichts kosten und verdienen Milliarden mit dem Sammeln von Nutzerdaten. Zudem sind die Algorithmen,  die darüber entscheiden, wie viele Menschen diese Inhalte sehen, nicht transparent. Dlf-Hörer Stephan Schreiber findet es deshalb falsch, dass beitragsfinanzierte Inhalte über Facebook und Co. ausgespielt werden und wünscht sich ein Soziales Netzwerk in öffentlich-rechtlicher Verantwortung. Mit ihm diskutieren Juliane Leopold, Chefredakteurin Digitales von ARD Aktuell und Brigitte Baetz aus der Mediasres-Redaktion des Deutschlandfunks. Haben Sie Anmerkungen zu Medienthemen? Schreiben Sie uns an NachRedaktionsschluss@deutschlandfunk.de Bisherige Folgen unseres Podcasts finden Sie unter www.deutschlandfunk.de/medienpodcast und bei allen gängigen Podcatchern, unter anderem Spotify und Apple Podcasts. Dort hilft uns eine Bewertung des Podcasts sehr! www.deutschlandfunk.de, Themenportal Nach Redaktionsschluss Direkter Link zur Audiodatei https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2020/11/20/alternative_zu_den_datenkraken_warum_kein_dlf_20201120_1100_935b7f5b.mp3

24 Min.

Fast dreieinhalb Stunden verbringen die Deutschen täglich im Internet - einen großen Teil davon in den Sozialen Medien. Wer Menschen mit Journalismus erreichen will, muss ihn genau dort anbieten - finden die öffentlich-rechtlichen Sender und stellen deshalb ihre Inhalte via Facebook, Instagram und YouTube zur Verfügung. Dieses Engagement von ARD, ZDF und Deutschlandradio war von Anfang an umstritten. Denn die ausländischen Internetkonzerne können sich so mit Inhalten schmücken, die sie selbst nichts kosten und verdienen Milliarden mit dem Sammeln von Nutzerdaten. Zudem sind die Algorithmen,  die darüber entscheiden, wie viele Menschen diese Inhalte sehen, nicht transparent. Dlf-Hörer Stephan Schreiber findet es deshalb falsch, dass beitragsfinanzierte Inhalte über Facebook und Co. ausgespielt werden und wünscht sich ein Soziales Netzwerk in öffentlich-rechtlicher Verantwortung. Mit ihm diskutieren Juliane Leopold, Chefredakteurin Digitales von ARD Aktuell und Brigitte Baetz aus der Mediasres-Redaktion des Deutschlandfunks. Haben Sie Anmerkungen zu Medienthemen? Schreiben Sie uns an NachRedaktionsschluss@deutschlandfunk.de Bisherige Folgen unseres Podcasts finden Sie unter www.deutschlandfunk.de/medienpodcast und bei allen gängigen Podcatchern, unter anderem Spotify und Apple Podcasts. Dort hilft uns eine Bewertung des Podcasts sehr! www.deutschlandfunk.de, Themenportal Nach Redaktionsschluss Direkter Link zur Audiodatei https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2020/11/20/alternative_zu_den_datenkraken_warum_kein_dlf_20201120_1100_935b7f5b.mp3

Ein Plakat auf einer Anti-Rassismus-Demo mit der Aufschrift "We’r’all siblings of color".
13.11.2020

Begriffe, Bilder, Stereotype: Rassismus in den Medien | Diskussion

Die Kolonialzeit ist längst vorbei. Aber Bilder und Stereotypen aus dieser Epoche tauchen immer noch in den Medien auf. Sie finden sich im mitleidigen Unterton, wenn es um Schwarze geht oder in der Stigmatisierung von Menschen mit Migrationshintergrund als kriminelle Bedrohung. Wie kann es Journalistinnen und Journalisten gelingen, nicht in die Rassismus-Falle zu tappen? Wo beginnt Rassismus in der Sprache? Wäre es sinnvoll, die Nationalität von Tatverdächtigen weitestgehend aus der Berichterstattung herauszulassen? Und warum sind die Redaktionen immer noch wenig divers aufgestellt, obwohl in Deutschland mehr als jeder vierte Mensch einen Migrationshintergrund hat? Darüber diskutiert unsere Hörerin Zühriye Beyazıt mit dem Journalisten und Podcaster Malcolm Ohanwe und Christoph Sterz aus der DLF-Medienredaktion. Haben Sie Anmerkungen zu Medienthemen? Schreiben Sie uns an NachRedaktionsschluss@deutschlandfunk.de

43 Min.
06.11.2020

Berichten über Terrorismus - Medien als Helfershelfer?

Terroranschläge, wie der in Wien, sind nicht nur eine Herausforderung für die Gesellschaft, sondern auch für Medien. Terroristen geht es darum, durch ihre Taten Angst und Schrecken zu erzeugen - dazu brauchen sie Medien. Und bringen sie damit in eine schwierige Lage: Wie können sie berichten, ohne selbst Angst und Schrecken zu erzeugen? Wie vermeiden sie, laufende Polizeieinsätze zu behindern? Welche Bilder der Taten können sie zeigen? Wie verhindern sie es, dass Täter glorifiziert oder Opfer noch mal zu Opfern werden? Über diese Fragen denkt unser Hörer Thorsten Wagner nach und spricht im Podcast mit Wulf Schmiese, Redaktionsleiter vom "ZDF heute journal" und Stefan Fries aus der Redaktion @mediasres. Haben sie Anmerkungen zu Medienthemen? Schreiben Sie uns an NachRedaktionsschluss@deutschlandfunk.de. Bisherige Folgen unseres Podcasts finden Sie unter www.deutschlandfunk.de/medienpodcast und bei allen gängigen Podcatchern, unter anderem Spotify und Apple Podcasts. Dort hilft uns eine Bewertung des Podcasts sehr! www.deutschlandfunk.de, Themenportal Nach Redaktionsschluss Direkter Link zur Audiodatei https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2020/11/06/berichten_ueber_terrorismus_medien_als_helfershelfer_dlf_20201106_1455_d77fe735.mp3

33 Min.
30.10.2020

Politische Interviews - Und täglich grüßt Elmar Brok

Unser Hörer Maik Forberger hat das Gefühl, dass in Interviews und Beiträgen zu oft dieselben Interviewpartnerinnen und -partner vorkommen. Ihm wäre es lieber, wenn es eine größere Varianz gäbe. Aber besteht dieses Problem tatsächlich? Oder wäre es schon hilfreich, stärker transparent zu machen, wie und warum Journalisten ihre Gesprächspartnerinnen ausgewählt haben? Darüber diskutiert unser Hörer mit DLF-Zeitfunk-Redakteur Tobias Armbrüster und Christoph Sterz aus der Redaktion @mediasres. Sie haben ebenfalls Fragen, Themen oder Kritik zu Journalismus und Medien? Schreiben Sie uns gerne, über welche Themen wir gemeinsam mit Ihnen und Medienschaffenden diskutieren sollen. Wir laden jede Woche Hörerinnen und Hörer in den Podcast ein. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören! Mailen Sie uns an: NachRedaktionschluss@deutschlandfunk.de Folgen Sie uns gerne bei Twitter: https://twitter.com/DLFmedien Noch mehr Medienthemen finden Sie unter: https://www.deutschlandfunk.de/mediasres www.deutschlandfunk.de, Themenportal Nach Redaktionsschluss Direkter Link zur Audiodatei https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2020/10/30/politische_interviews_und_taeglich_gruesst_elmar_brok_dlf_20201030_1215_27efe523.mp3

26 Min.