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30 Jahre Deutsche Einheit: "Wir fühlen uns hier pudelwohl"

In 30 Jahren Deutscher Einheit hat sich viel getan. Äußerlich lässt sich das am leichtesten an vielen Städten im Osten erkennen. Sie sind grundlegend saniert. Manche Oberbürgermeister im Westen schauen neidisch dorthin, auf die moderne Infrastruktur zum Beispiel. Noch drastischer verändert hat sich das Leben der Menschen im Osten. Ihre Biografien sind gekennzeichnet durch tiefgreifende Brüche. Natürlich genießen sie die Freiheiten, die sie gewonnen haben und den Wohlstand. Etliche fühlen sich allerdings auch heute noch verletzt oder gar abgehängt. Und wie geht es denen, die nach der Wende in den Osten gegangen sind? Einer von ihnen ist Rüdiger Pohl. Er war 1990 Wirtschaftsweiser der Bundesregierung, kam 1994 in die Händelstadt Halle an der Saale und war lange Jahre Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung an der Uni Halle. Und er lebt auch heute noch als Pensionär in der Stadt. Mit ihm hat SWR Aktuell-Moderatorin Astrid Meisoll über seine Erfahrungen und sein Lebensgefühl im Osten gesprochen.

30 Jahre Deutsche Einheit: "Wir fühlen uns hier pudelwohl"
3 Min. | 2.10.2020