'Todesgang der Maria Stuart'. Auf dem Weg zu ihrer Hinrichtung. Lithographie nach einem Gemälde von Volkhart, um 1840.
NDR Kultur

Friedrich Schiller: Maria Stuart | Drama

NDR Hörspiel Box | 02.03.2021 | 88 Min.
'Todesgang der Maria Stuart'. Auf dem Weg zu ihrer Hinrichtung. Lithographie nach einem Gemälde von Volkhart, um 1840.
Erscheinungsdatum
02.03.2021
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Trauerspiel von Friedrich Schiller als Hörspiel. Friedrich Schillers im Jahr 1800 uraufgeführtes Trauerspiel in fünf Akten "Maria Stuart" gilt aufgrund seines vollendeten Aufbaus als Musterbeispiel des klassischen deutschen Dramas. Das Werk spielt in England im Jahr 1587. Schiller spitzt den Konflikt zwischen zwei großen, gegensätzlichen Frauen zu: Königin Elisabeth I. von England und ihre Rivalin um den Thron, die schottische Königin Maria Stuart. Das ganze Geschehen ist auf diese eine Szene, der "persönlichen Begegnung" der beiden Frauen, ausgerichtet. Und doch ist gerade die Szene zwischen den Königinnen das Unhistorischste an diesem historischen Drama. Hier überstimmte der Dramatiker Schiller den Historiker. Sein Mitgefühl gehört der nach einer Intrige zum Schafott geführten Maria, aber als Verwalterin politischer Macht rechtfertigt sich die kühlere Elisabeth. Es gelingt dieser Hörspielfassung des Theaterstücks aus dem Jahr 1959 das zutiefst menschliche beider Frauen herauszustellen: Sie sind, jede für sich, emotionsgeladen, verzweifelt und unfrei. Ein Meisterstück, in der Regie des großen Egon Monk, voller schauspielerischer Intensität. Mit Marianne Hoppe (Elisabeth), Luitgard Im (Maria), Kurt Meisel (Leicester), Carl Wery (Talbot), Ernst Schröder (Burleigh), Hans Hessling (Davison), Albert Johannes (Paulet), Hans Clarin (Mortimer), Paul Albert Krumm (Graf Aubespine), Annemarie Rocke (Hanna Kennedy), Friedrich Maurer (Melvil), Andreas von der Meden (Page) und Raimond Joob (Offizier). Bearbeitung: Goetz Kozuszek. Komposition: Johannes Aschenbrenner. Regie: Egon Monk. Redaktion: Michael Becker. Produktion: NDR 1959 l 88 min. Verfügbar bis 01.03.2022. https://ndr.de/radiokunst

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