USA, Fort Lauderdale: Ein Passant hält an, um ein Selfie mit Schaumstoffskulpturen von US-Präsident Donald Trump und dem demokratischen Präsidentschaftskandidaten, dem ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden (l), entlang des Dixie Highway aufzunehmen
SWR Aktuell

Kinderpsychologe über US-Fernsehduell: "Mit Trump kann man kein Gespräch führen."

Im Gespräch | 30.09.2020 | 5 Min.
USA, Fort Lauderdale: Ein Passant hält an, um ein Selfie mit Schaumstoffskulpturen von US-Präsident Donald Trump und dem demokratischen Präsidentschaftskandidaten, dem ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden (l), entlang des Dixie Highway aufzunehmen
Erscheinungsdatum
30.09.2020
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Sendung

Bei ihrem ersten Fernsehduell haben sich US-Präsident Trump und sein Herausforderer Biden mit Beschimpfungen überzogen, statt Argumente auszutauschen. Der Kinderpsychologe Christian Lüdke sagt im SWR: "Kinder sind klüger beim Streiten. Sie streiten miteinander und nicht gegen einander." Beim Aufeinandertreffen von Trump und Biden habe es sich eher um einen "Krieg in Miniaturform" gehandelt, "weil die Absicht besteht, den Gesprächspartner zu zerstören." Die Hauptverantwortung dafür trage der US-Präsident: "Im Grunde genommen ist Trump nicht mehr zu helfen. Er bricht die Regeln, er hält sich nicht dran." Es sei nahezu unmöglich, mit ihm nach fairen Regeln ein Gespräch zu führen. "Man kann dann selbst nur laut werden, oder sich abwenden", sagte der Kinderpsychologe Christian Lüdke im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Astrid Meisoll.

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